Illustration SCHRITT 1: Unterzeichnung des Konvents der Bürgermeister

Entwicklung eines Referenz-Emissionsinventars, eines Risiko & Vulnerabilitätsbewertung und eines Aktionsplans

  1. Entwickeln Sie eine klare Vorstellung von Ihrer langfristigen Strategie
  2. Bauen Sie auf Ihren bestehenden Aktivitäten auf
  3. Einbeziehung der Bürger und lokaler Akteure
  4. Schätzung und Zuweisung finanzieller Ressourcen
  5. Führen Sie ein Referenz-Emissionsinventar
  6. Durchführung einer Risiko- und Vulnerabilitätsbewertung
  7. Entwickeln Sie Ihren Aktionsplan

Entwickeln Sie eine klare Vorstellung von Ihrer langfristigen Strategie

Die Vision einer nachhaltigen Energiezukunft ist das Leitprinzip der Unterzeichner des Konvents. Sie dient als verbindende Komponente, auf die sich alle Beteiligten beziehen können, will sagen: alle, von politischen Führern über Bürger bis hin zu Interessengruppen.

Ihre Vision muss mit Ihrer Verpflichtung gegenüber dem Konvent der Bürgermeister vereinbar sein: Sie sollte beinhalten, dass die lokale Behörde das 40% CO2-Emissionsreduktionsziel bis 2030 erreicht und ihre Widerstandsfähigkeit gegen den Klimawandel steigert. Wir empfehlen Ihnen dringend, sogar noch ehrgeiziger zu sein!

Eine solche Vision sollte eine realistische sein, die neuen Werte widerspiegelt oder mit einigen alten Grenzen bricht, die keine Rechtfertigung mehr haben. Sie beschreibt die gewünschte Zukunft der Stadt und wird visuell ausgedrückt, um sie für die Bürger und Interessengruppen verständlicher zu machen. Halten Sie Ihre Vision und Ihre Ziele "SMART": Spezifisch, messbar, erreichbar, realistisch und zeitgebunden!

Weitere Informationen: Aktionsplans-Handbuch und Schritt 4.4. des Support-Tools für urbane Anpassung.

Bauen Sie auf Ihren bestehenden Aktivitäten auf

Innerhalb einer Gemeinde gibt es viele parallele Planungen und Richtlinien, aber auch potentielle Synergien in der Arbeit der verschiedenen Abteilungen. Sie müssen die bestehenden kommunalen, regionalen und nationalen Richtlinien, Pläne, Verfahren und Vorschriften identifizieren, die die Energie- und Klimafragen in Ihrer Kommune tangieren. Sie können die Ziele und Zwecke in den identifizierten Dokumenten durchgehen und diese auf eine nachhaltige Energiepolitik und Anpassung an den Klimawandel prüfen. Alle relevanten Akteure und Betroffenen könnten aufgefordert werden, die potentiellen Konflikte und Synergien zu diskutieren.

Weitere Informationen: Aktionsplans-Handbuch und Schritt 4.3. des Support-Tools für urbane Anpassung.

Einbeziehung der Bürger und lokaler Akteure

Die Entwicklung eines Referenz-Emissionsinventars, einer Risiko- und Vulnerabilitätsbewertung oder ein Aktionsplan für nachhaltige Energie und Klimaschutz erfordern erhebliche Ressourcen. Ihre Gemeinde, vor allem, wenn es eine kleine ist, kann sich Schwierigkeiten bei der Suche nach der menschlichen / finanziellen Kapazitäten und technischem Know-how, um ihre Ziele zu erreichen, ausgesetzt sehen. Allerdings, unterstützt von Ihren regionalen Konvents-Koordinatoren und -Unterstützer können solche Bemühungen aufgeteilt und Synergien geschaffen werden. Sie können von Konvents-Koordinatoren und -Unterstützern erwarten, dass sie Ihnen eine umfassende Beratung in allen Fragen der Energie- und Klimamaßnahmen zuteilwerden lassen, ebenso nützliche technische Unterstützung bei der Gestaltung Ihres Aktionsplans.

Weitere Informationen über die Konvents-Koordinatoren und -Unterstützer: Siehe "Info" Bereich auf der Website. Bürgerbeteiligung ist auch ein Schlüssel dafür, Verhaltensänderungen zu stimulieren. Als Konvent-Unterzeichner sind Sie auch verpflichtet, Bürger für den Prozess zu mobilisieren und einzubeziehen. Strategien für Information, Kommunikation, Sensibilisierung, Motivation und Koordination sind entscheidende Bestandteile für Ihren Erfolg!

Weitere Informationen: Aktionsplans-Handbuch und Schritt 1.6. des Support-Tools für urbane Anpassung.

Fragen?

Klicken Sie hier, um zu sehen, ob es Konvents-Koordinatoren oder -Unterstützen in Ihrem Bereich gibt.

Schätzung und Zuweisung finanzieller Ressourcen

Finanzielle Ressourcen sollten für die Entwicklung und die Umsetzung Ihrer langfristigen Strategie identifiziert werden, einschließlich der wichtigsten (Wieder-) Zuweisungen an den städtischen Haushalt, der entsprechenden Zeitrahmen und der möglichen alternativen Finanzierungsquellen (z. B. europäische / nationale / regionale Finanzierungssysteme, ESCO, öffentlich-private Partnerschaften etc.)

Weitere Informationen: Aktionsplans-Handbuch und Schritt 4.2. des Support-Tools für urbane Anpassung.

Führen Sie ein Referenz-Emissionsinventar

Der Energieverbrauch und die CO2-Emissionen auf lokaler Ebene sind von vielen Faktoren abhängig: Wirtschaftsstruktur, Niveau der wirtschaftlichen Aktivität, Bevölkerung, Dichte, Merkmale des Gebäudebestandes, Nutzungs- und Entwicklungsstand der verschiedenen Verkehrsträger, das Verhalten der Bürger, Klima, etc. Einige Faktoren können auf kurze Sicht (wie das Verhalten der Bürger) beeinflusst werden, während andere nur mittel- oder langfristig (Energieeffizienz des Gebäudebestandes) beeinflusst werden können.

Es ist hilfreich, den Einfluss dieser Parameter zu verstehen, wie sie sich mit der Zeit verändern, um herauszufinden, auf welche die lokale Behörde (kurz-, mittel- und langfristig) Einfluss nehmen kann. Das Referenz-Emissionsinventar (BEI) quantifiziert die Menge an CO2 (oder CO2-Äquivalent)-Emissionen durch Energieverbrauch im gesamten Gebiet des Konvent-Unterzeichners. Es identifiziert die wichtigsten Quellen von CO2-Emissionen und ihre jeweiligen Reduktionspotentiale. Das BEI ist der Ausgangspunkt für die Eindämmungsmaßnahmen Ihrer SECAP-Ausarbeitung, weil es Kenntnisse über die Natur der CO2 emittierenden Sektoren liefert und hilft Ihnen so, geeignete Maßnahmen zu identifizieren.

Für weitere Informationen und methodische Unterstützung: S. Teil II der SEAP-Richtlinien.

Fragen?

Weitere Informationen finden Sie auf der FAQ-Seite im Support-Bereich.

Führen Sie eine Risiko- und Vulnerabilitätsbewertung durch

Die Klima-Risiko-und Vulnerabilitätsbewertung ist nötig für den Anpassungs-Teil der SECAP-Ausarbeitung, sowie für jede Art von Baseline Review, die Städte durchführen wollen, um mit ihren Anpassungs-Prozessen zu beginnen. Diese Bewertung zielt darauf ab, eine solide Grundlage für die Festlegung von Prioritäten und Zielen für dir Reaktion einer Stadt oder Region auf den Klimawandel zu schaffen. Sie führt eine Inventur der gegenwärtigen Klimabedingungen und der zu erwartenden Veränderungen durch und hilft, Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken in Bezug auf Klimaschutz und Anpassungsmaßnahmen zu bewerten.

Die Klima-Risiko- und Vulnerabilitätsbewertung sollte die Variablen Exposition, Empfindlichkeit und die damit verbundenen Auswirkungen (die die Anfälligkeit der Stadt erhöhen) berücksichtigen, ebenso eine Bewertung ihrer Anpassungspotentiale oder Anpassungsfähigkeit (die die Verwundbarkeit der Stadt reduziert) enthalten.

(Quelle: http://www.localmanagement.eu/index...)

Die erforderlichen Informationen, um eine solche Analyse durchzuführen, stammen aus drei verschiedenen Bereichen, die beinhalten:
- * Klima- und biophysikalische Wissenschaft - fokussiert auf die Erscheinungsform und Auswirkungen des Klimawandels
- * Technischer Bereich - fokussiert auf die Funktionalität und die Anfälligkeit von "harten" Systemen
- * Sozio-ökonomischen Bereich – fokussiert auf "weiche" Systeme, insbesondere das Führungs- und Managementsystem sowie sozioökonomische Systeme.

Diese Bewertung misst die Anfälligkeit des einzelnen Stadtsystems und der Stadt als Ganzes und ist der Ausgangspunkt für die Bestimmung effizienter Maßnahmen, damit sich Ihre Gemeinde den Auswirkungen des Klimawandels anpasst.

Weitere Informationen: Schritt 2. des Unterstützungs-Tools für urbane Anpassung und Kapazitätsentwicklungspaket für lokale Behörden, Kapitel "Climate Baseline Review".

Fragen?
- * Was ist eine Risiko- und Vulnerabilitätsbewertung (RVA)?
- * Welche Tools können die Entwicklung der RVA unterstützen?

Entwickeln Sie Ihren Aktionsplan

Der SECAP ist ein strategisches und operatives Dokument, das einen umfassenden Rahmen für die 2030-Ziele definiert. Das "C" in SECAP bezieht sich auf die Klimaanpassungsmaßnahmen, hinzugefügt im Jahr 2015.

Das Verfahren zur Abschwächung ist identisch mit denen, die sich auf die SEAPs beziehen, was es einfach macht, Ihre Verpflichtung hinsichtlich der 2030-Ziele auszuweiten. Sie können weiterhin die bestehenden Leitfäden, erhältlich auf der Website des Konvents der Bürgermeister, verwenden (SUPPORT> Library).

Der SECAP ist ein Aktionsplan, bestehend aus einem oder mehreren Teilen und aufgebaut auf dem "Referenz-Emissionsinventar" (BEI) für den Klimaschutz und der "Risiko- und Vulnerabilitätsbewertung" (RVA) zur Anpassung: Er definiert sowohl Abschwächungs- wie auch Anpassungsmaßnahmen. Die Unterzeichner müssen alle zwei Jahre über die Umsetzung ihres SECAP durch einen Monitoring-Bericht berichten. Bei dieser Gelegenheit können sie ihre Prioritäten neu anpassen und den Aktionsplan überprüfen, um sicherzustellen, dass sie ihre Ziele erreichen.

Sie können die von den Konvents-Unterzeichnern bereits eingereichten Aktionspläne einsehen, und zwar auf der Unterzeichner-Seite im Abschnitt ABOUT auf der Website. Sie können auch einige Beispiele für erfolgreiche und replizierbare Aktionen finden, die von anderen Unterzeichnern, Koordinatoren oder Unterstützer umgesetzt wurden - gehen Sie unserem Online-Katalog von Benchmarks of Excellece durch!

Fragen?
- * Aktionsplan für nachhaltige Energie und Klimaschutz (SECAP)

Weitere Informationen finden Sie auf der FAQ-Seite im Bereich "SUPPORT".

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